Computerspiele und die Welt
Alles hängt mit allem zusammen. Das gilt grundsätzlich, in den vielen Bereichen der Popkultur aber vor allem bei digitalen Spielen. Es beginnt schon bei der Entwicklung, denn Games werden immer interdisziplinär gestaltet: Programmierung, Game Design, audiovisuelle Aspekte und Storytelling greifen dabei ständig ineinander. Ist ein Computerspiel dann veröffentlicht, gibt es viele Möglichkeiten und Blickwinkel, es zu spielen und zu betrachten. Games sind politisch und sozial, meist aufregend, aber manchmal auch entspannend. Man kann durch sie und mit ihnen viele Blickwinkel auf die Welt ermöglichen und damit weitere Gedankenprozesse anregen.
Robert Glashüttner ist seit über 20 Jahren Gameskultur-Journalist beim ORF (Radio FM4) und berichtet von seinem eigenen Werdegang, und wie das große Potenzial und die Vielfalt von digitalen Spielen dabei eine gefühlt unerschöpfliche Quelle an Inspiration sind. Journalismus über Computerspiele, oder einfach nur das Nachdenken darüber, wie Spiele uns prägen, was sie mit uns machen, und was sie leisten, lohnt sich: Selten zuvor war die Durchdringung von Games in unserer Gesellschaft so groß, und selten hat es sich mehr ausgezahlt, Spiele zu verstehen und dieses Wissen in unterschiedlicher Weise anzuwenden.